Recruiting Trends 2018: Mit Roboter Recruiting gegen den Fachkräftemangel?

Welche Bedeutung haben z.B. Active Sourcing, Employer Branding, Robot Recruiting, Algorithmen, Chatbots, AI etc. wirklich für das Recruiting?

Recruiting Trends 2018: Mit Roboter Recruiting gegen den Fachkräftemangel?
Top Trends im Recruiting 2018

Heidelberg, 26. Februar 2018

Welche Bedeutung haben z.B. Active Sourcing, Employer Branding, Robot Recruiting, Algorithmen, Chatbots, AIetc. wirklich für ein erfolgreiches Recruiting?

Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg stellte heute die Ergebnisse der Studie Recruiting Trends 2018 online vor. Für die Studie, die erste ihrer Art in Deutschland, befragte das ICR in den Jahren 2012-2017 jeweils über 10.000 Personaler.

95% der Arbeitgeber gaben 2017 an, Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit geeigneten Bewerbern zu haben. Bei einigen bedroht der Fachkräftemangel bereits das Geschäft. Die Unternehmen verlassen sich daher nicht mehr auf nur Stellenanzeigen und Personalberater sondern greifen zur Selbsthilfe:

Für fast 80% der Unternehmen gehörte 2017 Social Media Recruiting und Active Sourcing, die selbständige Suche und Ansprachen von potentiellen Kandidaten meist in Social Networks wie Xing oder Linkedin, zu den Top Themen im Recruiting. Mehr als jedes zweite Unternehmen (52% im Jahr 2017) sagt schon: „Wir suchen zusätzlich zur Anzeigenschaltung (online oder Print) proaktiv (z.B. in Xing, LinkedIn, Facebook oder mit Hilfe von Google) nach potentiellen Kandidaten“

Dabei soll Recruiting sich vom Aktionismus zur gesteuerten Strategieumsetzung wandeln: Mehr als acht von zehn Arbeitgebern haben erkannt, daß ihr Recruiting professioneller werden muß, für drei von vier ist das Controlling des Recruitings ein wichtiges Thema. Der Weg könnte unterstützt werden durch Roboter Recruiting, die Nutzung von Algorithmen, künstlicher Intelligenz und Big Data: Hier legte die Wichtigkeit im Jahr 2017 um 43% zu, dieses Thema wird allerdings erst von jedem fünften Arbeitgeber als wichtig erachtet.

Also zukünftig alles digital? Wie es wirklich im die Digitalisierung des Recruitings steht, geht aus den ICR Recruiting Trends 2018 auch hervor.

Wofür wollen Arbeitgeber in diesem Jahr mehr ausgeben? Onlinejobbörsen sind der Shooting Star bei den Ausgabenänderungen mit einem Anstieg von 28% auf 45% und führen damit die Liste der geplanten Ausgabenänderungen an. Die Ausgabenplanungen für Social Media Business Netzwerke (Xing,LinkedIn etc.) haben nach einem Zwischenhoch wieder deutlich an Fahrt verloren und mußten den ersten Platz überraschend an die Onlinejobbörsen abgegeben.

Dies sind nur einige der Ergebnisse aus den ICR Recruiting Trends 2018. Basierend auf mehr als 6 Jahren (2012-2017) Recruiting Studien kann das ICR exklusive Informationen und Trends zum Thema Recruiting aufzeigen. Jedes Jahr wurden mehr als 10.000 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen befragt, wo die Reise im Recruiting hingeht. Die Beteiligung der Arbeitgeber liegt in den Jahren 2012-2017 zwischen ca. 500-900 aller Unternehmensgrößen und vieler Branchen, so daß die Untersuchungen auf einer breiten Basis stehen.

Aus diesen gesammelten Angaben lassen sich Trendlinien erkennen:

Welche Top-Themen können sich halten, welche kommen neu dazu?

-Recruiting von Berufserfahrenen (auch bekannt als „Fachkräftemangel“) tauscht wieder mit Arbeitgeberimage den Rangplatz und ist wieder wichtigstes Thema im Recruiting.

-Die Professionalisierung des Recruitings kann den 3. Platz verteidigen und ordentlich an Wichtigkeit zulegen.

-Social Media Recruiting konnte den Aufwärtstrend vom Vorjahr ausbauen, Candidate Experience überholen, und sich den 4. Platz sichern.

-Candidate Experience machte eine leichte Abwärtsbewegung während Active Sourcing noch einen Tick an Wichtigkeit zulegen konnte

Welche Themen werden evtl. zukünftig wichtig?

-Die größte Änderung mit einem Plus von 57% im Vergleich zum Vorjahr zeigte das Thema Outsourcing, vor dem Roboter Recruiting (+ 43%) und der Einführung von Shared Sourcing Centern (+ 27%)

-Ebenfalls deutlich an Wichtigkeit zulegen konnten der Aufbau von internen Sourcing Teams (+18%), Diversity (+18%) sowie Zentralisierung des Recruitings (+17%)

Wie sieht es bei der Nutzung von Recruiting Technologie aus?

-Bewerbermanagementsysteme und Software zur Suche von Bewerbern (z.B. in Sozialen Netzwerken wie mit dem Xing Talent Manager oder dem Linkedin Recruiter) werden mit Abstand am häufigsten genutzt, konnten die Nutzung in 2017 aber nicht mehr steigern.

-Shooting Stars in der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen (z.B. Firstbird, Empfehlungsmanager von XING, Talentry) mit +57% im Vergleich zum Vorjahr und Videointerviewlösungen (z.B. Cammio, Viasto, nicht Skype) mit +38% sowie Talentsuchmaschinen (in 50-300 Communities, z.B.: Talentwunder, Open Web, Talentbin, Search) mit einem Plus von 25%

Was sind die größten Herausforderungen für jeden einzelnen Recruiter?

-Gute Bewerber zu finden und offene Stellen schnell zu besetzen belasten mehr als jeden zweiten Recruiter und zeigen einen dreijährigen Aufwärtstrend
-Etwa jeder dritte Recruiter beklagt sich über zu viel Arbeit
-Jeder vierte Recruiter hat Probleme, das richtige Verhältnis zwischen operativem Recruiting und Projektarbeit zu finden

Welche Kanäle werden für die Kommunikation der Stellenangebote genutzt und welche fallen raus?

-Onlinejobbörsen und die eigene Karriereseite und führen die Liste mit etwas Abstand und aktuell flacher Tendenz für 2018 an
-Social Media Business Netzwerke (Xing,LinkedIn etc.) haben sich einen stabilen 3. Platz erarbeitet und werden ihn auch 2018 nicht abgeben
-Die Kanäle Bundesagentur für Arbeit und Jobmessen liegen in der Nutzung fast gleichauf bei etwas sinkender Nutzungsaussicht für 2018
-Social Media Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter etc,), interne Mitarbeiter und Mitarbeiterempfehlungen liegen 2017 gleich auf
-Printmedien , Personalberater und externe Sourcingdienstleister sind die Verlierer mit absteigendem Trend auch für 2018

Welche Plattformen werden fürs Recruiting in Social Media genutzt und welche Veränderungen tun sich dort auf?

-XING führt mit weitem Abstand die Nutzung im Recruiting an
-Linkedin hat als zweitplatzierte Plattform in den letzten Jahren massiv aufgeholt und der Trend für 2018 zeigt weiter steil nach oben
-Arbeitgeberbewertungsplattformen liegen in der Nutzung etwas hinter Linkedin und zeigen ebenfalls eine deutlich steigende Tendenz für 2018
-Facebook konnte sich nach einem Zwischentief in den letzten beiden Jahren wieder erholen und ist auf dem Weg zu Nutzungszahlen aus dem Jahr 2013
-Instagram, Pinterest, Snapshat und WhatApp führen noch ein Schattendasein mit Werten unter 5% in der Nutzung

Und schließlich, wofür wollen Arbeitgeber in Zukunft mehr Geld ausgeben?

-Onlinejobbörsen sind der Shooting Star bei den Ausgabenänderungen mit einem Anstieg von 28% auf 45% und führen damit die Liste der geplanten Ausgabenänderungen an.
-Die Ausgabenplanungen für Social Media Business Netzwerke (Xing,LinkedIn etc.) haben nach einem Zwischenhoch wieder deutlich an Fahrt verloren und mußten den ersten Platz überraschend an die Onlinejobbörsen abgegeben.
-Die Personalberatungen können von dem Fachkräftemangel profitieren: jedes fünfte Unternehmen plant, die Ausgaben in diesem Bereich zu erhöhen

Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden Interessierte in den exklusiven ICR Recruiting Trends 2018, die sie hier kostenfrei downloaden können:

http://bit.ly/ICRRT2018PMAd

Ansprechpartner für die Medien:

Wolfgang Brickwedde

Director
Institute for Competitive Recruiting
Römerstraße 40
69115 Heidelberg
T +49 (0) 6221 7194007
M +49 (0) 160 7852859
mailto:WB@competitiverecruiting.de
www.competitiverecruiting.de
twitter: I4CR
Xing: https://www.xing.com/profile/Wolfgang_Brickwedde

Über das ICR:
Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg, berät Unternehmen zum Thema Recruitment Performance Management und hilft ihnen dabei, ihr Recruitment wettbewerbsfähig zu machen. Es bildet eine Plattform mit dem Ziel, die Recruitmentfunktion in Deutschland zu verbessern. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Entwicklung von Standards, Benchmarks und der Schaffung von Markttransparenz sowie der Aufzeigung von Verbesserungspotenzialen in den Prozessen der Personalsuche, -auswahl und -einstellung.
Internet: www.competitiverecruiting.de

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Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg, berät Unternehmen zum Thema Recruitment Performance Management und hilft ihnen dabei, ihr Recruitment wettbewerbsfähig zu machen. Es bildet eine Plattform mit dem Ziel, die Recruitmentfunktion in Deutschland zu verbessern. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Entwicklung von Standards, Benchmarks und der Schaffung von Markttransparenz sowie der Aufzeigung von Verbesserungspotenzialen in den Prozessen der Personalsuche, -auswahl und -einstellung.

Internet: www.competitiverecruiting.de

Kontakt
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