Messe Düsseldorf löst pro Jahr bundesweit Kaufkrafteffekte von rund 3 Milliarden Euro aus

Neue Zahlen des ifo Instituts bestätigen

Messe Düsseldorf löst pro Jahr bundesweit Kaufkrafteffekte von rund 3 Milliarden Euro aus
Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH (Bildquelle: Messe Düsseldorf GmbH)

– Messe- und Kongressmacher aus Düsseldorf sichern mit ihren Veranstaltungen rund 27.700 Arbeitsplätze in Deutschland
– Internationalität der Messe- und Kongressveranstaltungen steigert Kaufkraft in Düsseldorf um 15 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro
– Größte Nutznießer sind Hotellerie, Gastronomie und Handwerk am Messestandort Düsseldorf
– Geschäftsführung der Messe sieht große Rückkopplungseffekte für den Standort Düsseldorf durch erfolgreiche Globalisierungsstrategie

Auf 2,98 Milliarden Euro belaufen sich bundesweit die Umsätze, die Aussteller und Besucher der Düsseldorfer Messen, Tagungen, Kongresse und Events Jahr für Jahr auslösen. Zu diesem Resultat kommt das unabhängige ifo Institut, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., in seiner aktuellen Untersuchung der wirtschaftlichen Effekte Düsseldorfer Messen und der Veranstaltungen der Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH (DCSE), die heute in Düsseldorf vorgestellt wurde. Dem Fiskus beschert das Düsseldorfer Messe-, Kongress- und Eventgeschäft durchschnittlich steuerliche Mehreinnahmen von über einer halben Milliarde Euro pro Jahr. Hinzu kommen 27.700 Jobs, die durch die Düsseldorfer Messe- und Kongressmacher und ihre Veranstaltungen deutschlandweit gesichert werden.

Die Untersuchung bestätigt: Messe und DCSE besitzen eine hohe Bedeutung als Wirtschafts- und Jobkatalysator. Für den Bund und das Land, aber hauptsächlich für den Standort selbst: 1,02 Milliarden Euro geben die Kunden der Messe und ihres Tochterunternehmens unmittelbar in einem durchschnittlichen Veranstaltungsjahr in Düsseldorf aus; werden noch die indirekt angestoßenen Effekte berücksichtigt, so beziffern sich die veranstaltungsinduzierten Umsätze auf 1,66 Milliarden Euro. Das heißt konkret: Jeder Euro Umsatz bei der Messe und ihrer Tochter generiert das 6,7-fache an Umsatz in Düsseldorf und Umgebung. Diese Umsätze sichern in der Rheinmetropole nahezu 16.700 Arbeitsplätze. Zudem verdankt die Stadt dem Messe- und Veranstaltungsgeschäft Steuereinnahmen in Höhe von 36,3 Millionen Euro, das sind 22% mehr als noch in 2008.

„Die Effekte, die unsere Messen, Tagungen und Kongresse für die Beschäftigung, Kaufkraft und Steuern vor allem am Standort Düsseldorf bewirken, sind beachtlich“, resümiert Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH, die Ergebnisse. „Mehr als die Hälfte aller bundesweit induzierten Umsätze fließt in die Kassen des Düsseldorfer Dienstleistungssektors: Hotels und Gaststätten, Handwerksbetriebe, Taxi- und Einzelhandelsunternehmen. Mit 1,66 Milliarden Euro sind das inzwischen 15% mehr als noch bei der letzten Untersuchung 2008.“ Den Grund für diesen Anstieg sieht Dornscheidt nicht zuletzt in der Weltmarktqualität und hohen internationalen Anziehungskraft des Düsseldorfer Messeplatzes. Verweilen Gäste aus dem Ausland doch länger in der Stadt als das aus Deutschland angereiste Fachpublikum. „Das erklärt auch, warum das Hotelgewerbe besonders von unserem Geschäft profitiert“, erklärt Dornscheidt. „Durchschnittlich 32 Prozent aller jährlichen Übernachtungen in Düsseldorf sind auf die Veranstaltungsaktivitäten auf dem Düsseldorfer Messe- und Kongressgelände zurückzuführen.“

Die Studie gibt ihm Recht. So ist es laut ifo Institut insbesondere der hohen Internationalität der Messegäste und dem überproportionalen Anstieg der Kongress- und Tagungsteilnehmer zu verdanken, dass sich die wirtschaftlichen Effekte in Düsseldorf weitaus stärker auswirken als im übrigen Nordrhein-Westfalen oder in Deutschland insgesamt. Der Messechef sieht damit seine Globalisierungs- und Wachstumsstrategie unter dem Dach der großen Düsseldorfer Nummer-1-Veranstaltungen bestätigt: „Wir bringen die Themen unserer Weltleitmessen in neue Märkte und generieren damit gleichzeitig positive Rückkopplungseffekte für den Standort Düsseldorf.“

Diese beschränken sich nicht nur auf die Kaufkraft. Die Steuereinnahmen stiegen im Untersuchungszeitraum sogar um 22 Prozent, die Zahl der Arbeitsplätze um rund 4 Prozent. Am meisten freuen sich darüber die Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe der Stadt. 41% der rund 16.700 Jobs, die indirekt durch die Düsseldorfer Messen und Events entstehen, entfallen auf diese beiden Branchen. Weitere 30% sind im Handwerk und veranstaltungsaffinen Dienstleistungen angesiedelt.

Messechef Werner M. Dornscheidt ergänzt: „Die Umwegrendite für die Stadt ist umso höher zu bewerten, als Düsseldorf dafür keinerlei Subventionen tätigen musste. Seit Jahren wirtschaftet, wächst und investiert die Messe Düsseldorf aus eigener Kraft. Wir sind eine der profitabelsten Messegesellschaft mit eigenem Gelände in Europa: 2016 konnten wir bei einem Konzernumsatz von 443 Millionen Euro einen zyklusbedingten Konzerngewinn von fast 59 Miollionen Euro ausweisen. An die Stadt haben wir eine Dividende von 17 Millionen Euro ausgeschüttet.“

Zu den soziökonomischen Effekten für die Stadt tragen neben den Messen die Kongresse, Tagungen und Events der Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH erheblich bei. Hilmar Guckert, Sprecher der Geschäftsführung der Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH, zeigt sich hochzufrieden mit den Ergebnissen der ifo-Studie: „Die Untersuchung stellt im Vergleich zur letzten Untersuchung 2008 für unsere sechs Düsseldorfer Veranstaltungsstätten ein deutliches zweistelliges Wachstum bei der Kaufkraft, der Zahl der gesicherten Arbeitsplätze und dem Steueraufkommen fest. Der Anteil dieser wirtschaftlichen Effekte, der jeweils auf Düsseldorf entfällt, ist mit rund 70 Prozent besonders hoch, der Umwegrenditefaktor für Düsseldorf beträgt sogar 10,8. Die Studie unterstreicht somit, dass unsere Heimatstadt in besonderem Maße von unserem Veranstaltungsgeschäft profitiert.“

www.messe-duesseldorf.de/mehrwert

Zur Studie:
Die Studie „Sozio-ökonomische Effekte der Düsseldorfer Messen und Veranstaltungen der Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH für Düsseldorf, das Land NRW und die Bundesrepublik Deutschland“ wurde vom ifo Institut, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., erstellt. Befragt wurden rd. 9.700 Aussteller und Besucher repräsentativer Messen auf dem Gelände der Messe Düsseldorf GmbH sowie rd. 4.300 Veranstaltungsteilnehmer der DCSE GmbH. Auf dieser Basis sowie mittels Hochrechnungen wurden die Gesamtausgaben sowie die Kaufkraft-, Beschäftigungs- und Steuereffekte für ein durchschnittliches Veranstaltungsjahr (2013-2016) berechnet.

Düsseldorf Congress Sport & Event:
Mit verschiedensten Veranstaltungsstätten aus Einzelkapazitäten bis zu 66.000 Personen und dem weltgrößten Eventcenter HORISUM mit 335.000 Quadratmeter Fläche gehört Düsseldorf Congress Sport & Event zu den großen Venue-Betreibern Europas. Die Tochtergesellschaft der Messe und der Stadt repräsentiert und vermarktet Düsseldorf national und international als Standort für Kongresse, Firmenveranstaltungen, Sport-Events sowie Konzerte und Shows. Das Location-Portfolio umfasst das CCD Congress Center Düsseldorf sowie die Mitsubishi Electric HALLE, die ESPRIT arena, den ISS DOME und das CASTELLO Düsseldorf. Außerdem vermarktet die Gesellschaft die Hallen der Messe Düsseldorf inklusive der umgebenden Veranstaltungskapazitäten unter der Marke HORISUM sowie den Station Airport. 2016 verzeichnete das Unternehmen rund 3.700 Veranstaltungen mit etwa 2,3 Millionen Besuchern. Der Umsatz lag bei 35,52 Millionen Euro.

Kontakte:
ifo Institut, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
an der Universität München e.V.
Dipl.-Vw. Horst Penzkofer
Tel.: 089/9224-1396
Email: Penzkofer@ifo.de

Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH
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Annalena Mandrella
Tel.: 0211/4560-7485
Email: presse@d-cse.de

Mit rund 443 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2016 konnte die Messe Düsseldorf Gruppe ihre Position als eine der erfolgreichsten deutschen Messegesellschaften behaupten. Auf den Veranstaltungen in Düsseldorf präsentierten in diesem Messejahr rund 32.100 Aussteller 1,6 Mio. Fachbesuchern ihre Produkte. Hinzu kamen etwa eine halbe Million Kongressbesucher. Mit rund 50 Fachmessen, davon 23 N°-1-Veranstaltungen in den fünf Kompetenzfeldern Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen, Handel, Handwerk und Dienstleistungen, Medizin und Gesundheit, Mode und Lifestyle sowie Freizeit am Standort Düsseldorf und etwa 70 Eigenveranstaltungen, Beteiligungen und Auftragsveranstaltungen im Ausland ist die Messe Düsseldorf Gruppe eine der führenden Exportplattformen weltweit. Dabei rangiert die Messe Düsseldorf GmbH auf Platz 1 in Bezug auf Internationalität bei Investitionsgütermessen. Auf den Eigenveranstaltungen im Kompetenzfeld Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen kamen 2016 rund 72 Prozent der Aussteller und Fachbesucher aus dem Ausland an den Rhein, insgesamt besuchten Kunden aus rund 180 Ländern Messen in Düsseldorf. Vertriebsstützpunkte für 137 Länder (74 Auslandsvertretungen) und Kompetenzcenter in 8 Ländern bilden das globale Netz der Unternehmensgruppe.

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