„Die technische Entwicklung verläuft exponentiell, die Entscheidungsfähigkeit der Verantwortlichen linear“

Ingenics Vorstand Andreas Hoberg und Industrie 4.0 Experte Tobias Katai informierten sich auf der Hannover Messe über Fortschritte bei der Digitalisierung

"Die technische Entwicklung verläuft exponentiell, die Entscheidungsfähigkeit der Verantwortlichen linear"
Andreas Hoberg (li.) und Tobias Katai, Ingenics (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm/Hannover) – Auf der Hannover Messe Industrie 2018 nahmen Ingenics Vertriebsvorstand Andreas Hoberg und Ingenics Digitalisierungs-Experte Tobias Katai die Fortschritte der Digitalisierung unter die Lupe. Ihr Fazit: Die Technik steht, es gibt eine beachtliche Zahl von positiven Anwendungsbeispielen, jetzt muss die Umsetzung auf breiter Front folgen.

Auf der vorhergehenden Hannover Messe hatte Andreas Hoberg einen dringenden Handlungsbedarf als „Lotse“ erkannt. Der sollte digitalisierungswillige Unternehmen im Dschungel der Anbieter von technischen Lösungen im Umfeld von Industrie 4.0 in die Spur bringen. In der Zwischenzeit sei tatsächlich viel passiert, sagt Andreas Hoberg heute. „Viele der Lösungen und Anwendungen, auf die wir gewartet hatten, sehen wir heute in ersten Umsetzungen.“ Ein Bedarf an Orientierung bestehe aber unvermindert weiter. „Als unsere wichtigste künftige Aufgabe sehe ich die Funktion einer ,Transformation Bridge‘, die dem industriellen Anwender hilft, das für ihn optimale wertschöpfende System zu finden, selbst Systemkompetenz aufzubauen, aber auch zu entscheiden, wann, wo und unter welchen Bedingungen die Integration externer Lösungen sinnvoll ist.“

Es gebe kein plausibles Argument mehr gegen die fundamentale unternehmerische Entscheidung für die durchgängige Digitalisierung; deshalb werde sich auch im Mittelstand eine Menge bewegen, meint Ingenics Industrie 4.0 Experte Tobias Katai. „Die technische Entwicklung verläuft tatsächlich exponentiell, davon konnten wir uns hier überzeugen, doch die Entscheidungsfähigkeit der Verantwortlichen in den Unternehmen entwickelt sich eher linear.“ Deshalb gebe es einen spürbaren Unterschied zwischen der Messe und dem „wirklichem Leben“. „Selbstverständlich investieren momentan viele große Unternehmen in Fabrikneubauten auf der ,grünen Wiese‘, wobei auf Grundlage eines Masterplans die Idee Industrie 4.0 durchgängig realisiert wird.“ Es sei aber immer noch eine Minderheit, die so verfahre. „Andere fangen mit Insellösungen an und schöpfen ihre Potenziale nicht aus. Auch hier müssen die Verantwortlichen endlich den Mut aufbringen, auf Basis eines digitalen Masterplans den Transformationsprozess zu strukturieren, wobei die Effizienzsteigerung ein Leitmotiv sein muss.“

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